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Auf Grün geschaltet: Die Verantwortlichen des Projekts „Sun-Park Kalenberg“ betätigten den symbolischen An-Schalter. (Foto: Larmann)

Das „Baby“ läuft nun offiziell

„Jetzt haben wir unser erstes gemeinsames Baby – lassen wir noch weitere folgen.“ – „Das war eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit.“ Hier ging es nicht um ein zugegebenermaßen merkwürdiges Gespräch zwischen zwei glücklichen Eltern.

KALENBERG - „Jetzt haben wir unser erstes gemeinsames Baby – lassen wir noch weitere folgen.“ – „Das war eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit.“ Hier ging es nicht um ein zugegebenermaßen merkwürdiges Gespräch zwischen zwei glücklichen Eltern. Das sind Zitate aus dem Festakt zur offiziellen Eröffnung des „Sun-Parks Kalenberg“, wo sich die Verantwortlichen gestern wie stolze Eltern präsentierten.

Nachdem das Baby „Sun- Park“ am 31. August mit dem Anschluss ans Netz Geburtstag feierte, inzwischen mit dem Zusatz „Kalenberg“ getauft ist, kann es seit gestern nun offiziell laufen. Zu den Geburtshelfern zählte das neu gegründete Unternehmen „Kever“ – ein Zusammenschluss zwischen der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) und dem Planungsbüro Becker. „Kever“-Geschäftsführer Markus Mertgens war es dann auch, der die Gäste im Zelt begrüßte und sein Unternehmen kurz vorstellte. So stehe „Kever“ für Projekte, die in der Eifel gemeinsam mit der KEV und dem Planungsbüro „PE Becker“ aus Kall entworfen und umgesetzt würden. Das besondere an „Kever“ sei neben der Spezialisierung auf regenerative Energien, dass sich Kommunen, Bürger und weitere Investoren an konkreten Projekten beteiligen und so finanziell von der Energiewende profitieren könnten.

„Der Sun-Park in Kalenberg ist ein weiterer Mosaikstein in unserer Strategie, eine halbe Milliarde Euro in Netze und erneuerbare Energien in der Eifel zu stecken“, sagte KEV-Geschäftsführer Dieter Hinze. „Kever“ sei dabei derjenige, der diese Strategie umsetzen solle, denn es sei das erklärte Ziel, die Kunden der KEV ab 2030 „mit reinem Naturstrom aus der Eifel zu versorgen“.

Hinze freute sich daher, dass in Mechernich ein erster Schritt unternommen wurde. Er dankte der Stadtverwaltung für die schnelle Abwicklung. „Wir hatten Mühe zu folgen“, sagte Hinze. In das gleiche Horn blies „F&S solar concept“-Geschäftsführer Georg Schmidel.

Der Solaranlagen-Bauer dankte außerdem den Kalenbergern für die positive Begleitung des Projekts. „Ich hatte daher ein kleines Präsent zugesagt und stelle der Dorfgemeinschaft 1000 Euro zur Verfügung“, so Schmiedel.

Das ganze Lob war für den Bürgermeister der Stadt Mechernich natürlich Balsam für die Seele. Auf der anderen Seite profitiert die Stadt als Gesellschafterin des Kalenberger Sonnen-Kraftwerks von den Einnahmen. Daher sagte Dr. Hans-Peter Schick: „Möge in den kommenden Jahren die Sonne über unserer schönen Stadt und über dem Sun-Park strahlen.“

Quelle: Von Ronald Larmann